Kokosnetze

Gewebematten dienen vorrangig dazu, neu angelegte Bodenflächen nach Beendigung der Baumaßnahmen zu verfestigen bevor die Vegetationsschicht ausreichend stark durchwurzelt ist. Ohne vorsorgende Maßnahmen sind insbesondere Flächen mit Gefälle wie Abhänge, Böschungen, Uferränder an Fließgewässern oder Teichen durch Erosion, Abrutschen des Bodens und Ausschwemmen des eingebrachten Saatguts den Witterungseinflüssen ausgesetzt. Als natürliche Schutzmaßnahme haben sich Kokosmatten im Landschaftsbau bestens bewährt.

 

Kokos ist ein nachwachsender Rohstoff. Die Matten bestehen zu 100% aus organischen Fasern. Sie sind frei von Zusatzstoffen und biologisch vollständig abbaubar. Je nach Materialstärke, Standortbedingungen und ausgesetzter Feuchtigkeit verrotten die Matten innerhalb von 2 bis 5 Jahren. Die verrotteten Matten wirken dadurch ergänzend als Langzeitdünger.

 

Kokosmatten lassen sich einfach verlegen und bei Rollenbreiten von 1 oder 2 ´Metern auch im Hobby-Gartenbereich problemlos verarbeiten, auch bei unebenen Flächen. Die Befestigung erfolgt durch Holzhaften oder Metallkrampen entsprechend der Standortbedingungen.

 

Zur Bepflanzung werden die Wurzelballen an den entsprechenden Stellen eingesetzt. Bei größeren Wurzelballen lässt sich die Gewebematte leicht kreuzweise einschneiden. Saatgut wird flächig ausgebracht. Durch die hohe Wasserspeicherkapazität von Kokos wird die Bodenfeuchtigkeit insbesondere bei Lagen mit Südausrichtung ausgeglichen und die Anwuchsbedingungen dadurch wesentlich verbessert.